Mo 10-12 A1-0-006
ab 11.11. in der Lernwerkstatt Roesa,
A1-1-101
Untersuchungen verweisen immer wieder darauf, dass Lehrkräfte ihre in der Ausbildung noch herausgebildeten progressiven pädagogischen Zielvorstellungen in der Konfrontation mit der Praxis zurücknehmen. Die Schule heute ist trotz vieler kleiner Innovationen nicht ein Abbild der vielen gedruckten pädagogischen Theorien, sondern kann eher als Widerholungsmuster der mittelalterlichen Repetierschule gesehen werden. Diese in der eigenen Biographie manifestierten Verhaltensmuster aufzubrechen, sollen hier mit Selbsterfahrungselementen aufzubrechen versucht werden und durch differenzierte, kindorientierte, offene Verhaltensmuster im Sachunterricht ersetzt werden. Ziel dieser Variante ist es, anders lehren zu lernen, d.h. hier zielt der Kurs auf Verhaltenskompetenzen beim Unterrichten und nicht primär bei der Planung. Gleichzeitig sind Planungskompetenz und Handlungskompetenz nicht voneinander unabhängig, so daß beide Varianten des Vorbereitungsseminars auch wechselseitige Bezüge aufweisen.
Die Veranstaltung wird schrittweise verschiedene für kommunikativ-handlungsorienten Sachunterricht erforderliche Kompetenzen aufzubauen versuchen, u.a.:
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Grenzen setzen lernen
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Regie abgeben lernen
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Motivieren
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Keine Drohungen aussprechen
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Von der Schülerinnenrolle Abschied nehmen
Vorbereitende Literatur:
Kaiser, Astrid: Anders lehren lernen. Baltmannsweiler 1999
