Fischfang als pÀdagogisches, kulturelles und technisches Problem im Sachunterricht

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Ss 2002
Veranstalter/in: Hoffmann/ Kaiser

Titel der Veranstaltung:

Fischfang als pÀdagogisches, kulturelles und technisches Problem

Montag:  10-12

Raum:  A1-0- 006

Seminar

Veranstaltungsinhalte:
In dieser Veranstaltung sollen Probleme des Fischfangs mehrperspektivisch und interdisziplinÀr beleuchtet werden. Im Hauptteil des Seminars sollen verschiedene FischfanggerÀte hergestellt und erprobt werden.
Seminarplan:

Termin

Seminarthema

Vorbereitungsmodus

8.4

Planung des Semesters, Literatur, Verteilung der Vorbereitungsaufgaben, philosophische Anregung "Fische im Gedankennetz"

gemeinsame Diskussion

15.4.

Gastvortrag Dr. Leopold: Fischfang in arktischen Kulturen

Vortrag, Diskussion, Wandzeitung,

22.4.

Aquakultur

Gruppenarbeit und Diskussion

29.4.

Geschichte des Fischfangs - noch PlÀtze frei

Gruppenarbeit und Diskussion

6.5.

FischfanggerÀte/Techniken: Schwerpunkt Reuse

Gruppenvorbereitung und Diskussion,Werkstattphase

13.5.

FischfanggerĂ€te/Techniken: Schwerpunkt Techniken verschiedener Kulturen (PlĂ€tze fĂŒr die Gruppenarbeit frei) 

Gruppenvorbereitung und Diskussion,Werkstattphase

27.5.

FischfanggerÀte/Techniken (Harpunen, Speere und andere WurfgerÀte)

Gruppenarbeit und Diskussion,Werkstattphase

3.6.

Fischfang und Ästhetik

Gruppenarbeit und Diskussion

10.6.

Bau von FischfanggerÀten

gemeinsame Diskussion,Werkstattphase

17.6.

Bau und Erprobung von FischfanggerÀten

Werkstattphase

24.6.

Gastvortrag Klump (Zoologe): Fischpopulationen und Überfischung

Gastvortrag, Gruppenvorbereitung, gemeinsame Diskussion,Werkstattphase

1.7.

Exkursion, Fischerei

Exkursion, Erprobung




Literatur siehe Handapparat Hoffmann/Kaiser:

Fischfang als pÀdagogisches, kulturelles und technisches Problem im Sachunterricht

Bartz, Fritz: Fischer auf Ceylon : e. Beitr. zur Wirtschafts- u. Bevölkerungsgeographie d. ind. Subkontinents. - Bonn : DĂŒmmler, 1959.

Bartz, Fritz: Die großen FischereirĂ€ume der Welt : Versuch einer regionalen Darstellung der Fischereiwirtschaft der Erde / von Fritz Bartz. - Wiesbaden : Steiner 3. Neue Welt und sĂŒdliche Halbkugel. - 1974

Cushing, David H.: Science and the fisheries / D. H. Cushing. - London : Arnold, 1977. - 60 S. : graph. Darst.
Fenske, Hubert: Ahlhorner Fischteiche : ein Jahrhundert extensiver Teichwirtschaft, Naturschutz und Erholung im Oldenburger Land / Hubert Fenske. - Oldenburg : Isensee, 1999

GlÀser, Thomas: Fischerei und Fischereiwirtschaft im nördlichen Ceylon : Standort u. Lebensraum d. Fischer im Norden d. Tropeninsel. - Wiesbaden : Steiner, 1983

Hemingway, Ernest: Haben und Nichthaben : Roman. - 147.-151. Tsd. - Reinbek b. Hamburg : Rowohlt, 1986

Illustriertes Fischerei-Lexikon. - Neudamm : Neumann, 1936. - VI, 362 S. : Ill., graph. Darst.
Jaeger, Werner: FischerkĂ€hne auf dem kurischen Haff : Einblick in die Geschichte des Kahnbaus und der Fischerei bis 1945 / Werner Jaeger. - Bielefeld : Verl. fĂŒr Regionalgeschichte, 1995.

Jahnke, Carsten: Das Silber des Meeres : Fang und Vertrieb von Ostseehering zwischen Norwegen und Italien (12. - 16. Jahrhundert) / von Carsten Jahnke. - Wien [u.a.] : Böhlau, 2000

Kellner, Philipp: Fischereiwirtschaft und Fischproduktion der Sowjetunion : [Tab.]. - Berlin : Duncker u. Humblot, 1980

Kirchhoff, Joost: Fischfang auf dem Wattengrund : die fremde Welt im Tidenstrom ; Spurensuche in der Dollartgeschichte / Joost Kirchhoff. - Weener (Ems) : Risius, 2000.

Lampen, Angelika: Fischerei und Fischhandel im Mittelalter : Wirtschafts- und sozialgeschichtliche Untersuchungen nach urkundlichen und archÀologischen Quellen des 6. bis 14. Jahrhunderts im Gebiet des Deutschen Reiches / von Angelika Lampen. - Husum : Matthiesen, 2000.

LĂŒbbert, Hans [Hrsg.] : Handbuch der Seefischerei Nordeuropas : in 10 Bd. / unter Mitarb. ... hrsg. von H. LĂŒbbert ... - Stuttgart : Schweizerbart
Ehrenbaum, Ernst:. Naturgeschichte und wirtschaftliche Bedeutung der Seefische Nordeuropas : 2 Tab. - 1936. - X, 337 S. : 276 Ill., graph. Darst., Kt.

Die wichtigsten FanggerÀte : Schleppnetze, Waden, stehende GerÀte, Treibnetze, Angeln. - 1942. - H. 1 - 4

Mattern, JĂŒrgen: Fischereifachkunde fĂŒr Seen, FlĂŒsse und kĂŒstennahe GewĂ€sser / JĂŒrgen Mattern. - 1. Aufl. - Berlin : Parey, 1999

NĂ€gel, Ludwig: Aquakultur in der Dritten Welt : [mit 11 Tab.]. - Eschborn, 1977

Nolte, Willy: Die KĂŒstenfischerei in Niedersachsen : [mit 32 Tab.]. - Göttingen : Komm.-Verl. Göttinger Tagebl., 1976

RĂŒhmer, Karl: Fische und Nutztiere des Meeres : deren Fang u. Verwertung - 1. Aufl. - Ebenhausen bei MĂŒnchen : RĂŒhmer, 1954

Sahrhage, Dietrich: Fischfang und Fischkult im alten Ägypten / Dietrich Sahrhage. - Mainz/Rhein : von Zabern, 1998

Schiemenz, Paulus: Betrachtungen ĂŒber die wichtigeren Fische unserer Seenwirtschaft und allerhand fischereilicher Aberglaube / von Paulus Schiemenz. - Neudamm : Neumann, 1935.

Sportanglerverein <Haren, Ems>: Festschrift zum 75jÀhrigen JubilÀum des Sportanglervereins Haren (Ems) e.V. : Fischhege und GewÀsserschutz. - Bramsche : Rasch, 1998

 

 

 

 

 

 

Netzadressen Fischfang

kommentierte und nach Schlagworten geordnete Liste von einigermaßen kindgerechten Netzadressen zur Thematik

GerÀte, Methoden neuzeitlich

http://www.schiffahrtsmuseum-nf.de/Dokumente/Fischerei/html/body_husumer_fischerei_2.html

http://www.schiffahrtsmuseum-nf.de/Start/start.html

Fischfangmethoden in Bild und Text zu Beginn des 20. Jahrhunderts, historischer Walfang

http://www.fair-fish.ch/wissen/st_weiter.shtml

Fischfangmethoden der Schweiz in Grafiken, Focus auf Tötungsmethoden des Fisches, sehr ausfĂŒhrlich

http://www.tuareg.de/khuza/reise.html

Fischfang in Sibirien, 2 Fotos

http://www.mgm.musin.de/projekte/elba/ueberfischung/fischfang.html

verschiedene Methoden des Fischfangs mit Netzen grafisch vorgestellt und kurz textlich erklÀrt

http://www.kutter-kuestenfisch.de/fischfang_html/fischfang_6.html

http://www.kutter-kuestenfisch.de/fischfang_html/fischfang_7.html

Fischfangfotos auf einem Kutter

http://www.cinqueterre.it/5pesc_d.htm nur generelle Informationen ĂŒber französische KĂŒstenregion mit Bildern von Fischerbooten

http://pervan.de/reiseberichte/bild.asp?bid=1394

Bild Fischfang Jamaica

http://www.fischervomkoenigssee.de/fischfang/home.htm FischfanggerÀte Königssee abgebildet, Fischarten und touristische Angebote

GerÀte, Methoden historisch

http://members.tripod.com/kankeleit/fisch.htm

griechische Mosaiken vom Fischfang und umfangreiche Literaturangaben

http://www.danzig.de/dani0003.htm

Bilder und Beschreibungen historischer Eisfischerei an der Weichsel

http://www.provincia.varese.it/preziosita/devarese/storie/pesca/otto.htm

historische Bilder und Geschichten zum italienischen Fischfang

http://home.t-online.de/home/mosaiken/mos-20.htm römisches Mosaik bildet Netz und fischende Menschen im Boot ab

http://www.manager.co.nz/hochseefischerei/

DDR Nachkriegsgeschichte Hochseefischerei

Informationen rund um den Fischfang

http://www.randburg.com/fisheries.html textliche Informationen ĂŒber verschiedene Fischfanggesellschaften in nordeuropĂ€ischen LĂ€ndern

http://www.sh-tourismus.de/cont_themen/angeln/angeln_03.html touristische Werbung fĂŒr Angeln in diversen Regionen Schleswig-Holsteins

 

http://www.aldebaran.org/impressionen/nordsee/nordsee.htm Bilder von Meerestieren

http://www.janmaat.de/seeman_n.htm kleines Seemannslexikon

http://www.heise.de/newsticker/data/jk-21.03.01-001/

Nachricht: chinesische Internetkabel durch Fischernetze bedroht

http://mitglied.lycos.de/fischkutter/publikationen/mako.html

Baumethoden des Fischerbootbaus auf Thaiti

http://www.gesetze.ch/sr/0.923.411/0.923.411_004.htm

 

Geschichten und Gedichte

http://kathweb.de/bibel/ostern6.htm

Bibeltext zum Fischfang

http://www.pke.net/aotea/kim1.html

Neuseeland, Kindergeschichte zum Fischfang

http://www.georgien.net/Kultur/Sagen___Mythen/vliess/Maersohnfischer.html

Georgisches FischermÀrchen

Bilder, Kunst

http://www.aldebaran.org/impressionen/moebus/moebus.htm GemÀlde vom Meer

Sonstiges

http://www.irawan.de/HomepageImInselstil/Expedition_Robinson/Inseltagebuch/Inseltagebuch_index.htm

Inseltagebuch zweier RTL-Gruppen, wenig Informationen ĂŒber Fischfangmethoden

http://mitglied.lycos.de/fischkutter/publikationen/eileen.html

Modellbau englischer Fischkutter

 

 

 

 

 

 

Eine Geschichte zum Nachdenken

FISCHE IM GEDANKENNETZ DES PHILOSOPHISCHEN NATURWISSENSCHAFTLERS

Um das anschaulicher zu erlĂ€utern, möchte ich auf ein Gleichnis des englischen Astrophysikers Eddington zurĂŒckgreifen, das er in seinem Buch The Philosophy of Physical Science 1939 verwendet hat: Eddington vergleicht den Naturwissenschaftler, oder wir können auch sagen, uns selber, als wissenden und nach Wissen suchenden Menschen mit einem Ichthyologen, einem Fischsachkundigen. Er ist ein Fischer, der aufs Meer hinausfĂŒhrt und Fische fĂ€ngt. Nach jahrelangem Fischen kommt er zu den zwei Grundgesetzen der Ichthyologie:

- Gesetz Nr. 1: Alle Fische sind grĂ¶ĂŸer als fĂŒnf Zentimeter.

- Gesetz Nr. 2: Alle Fische haben Kiemen.

Er nennt das die Grundgesetze der Ichthyologie, da er sie bei jedem Fischzug bewahrheitet findet. Auf dem Nachhauseweg trifft er seinen besten Freund - nennen wir ihn den Metaphysiker - und erzĂ€hlt von seiner großen wissenschaftlichen Entdeckung. Der Metaphysiker hört sich das an und sagt: Dein zweites Grundgesetz könnte vielleicht eines sein, aber dein erstes ist es nicht. Wenn du die Maschenweite deines Netzes gemessen hĂ€ttest, hĂ€ttest du festgestellt, sie betrĂ€gt fĂŒnf Zentimeter.

Unser Ichthyologe ist ĂŒberhaupt nicht beeindruckt davon; er sagt: Entschuldige, in der Ichthyologie ist ein Fisch definiert als etwas, was ich mit meinem Netz fangen kann; was ich nicht fangen kann, ist kein Fisch.

Das ist eine Parabel, wie Sie sehen, die charakterisieren soll, wie wir Wissenschaftler vorgehen. Wir brauchen alle, um unseren Fischfang zu machen, ein Netz. Das Netz in unserem Fall ist nicht einfach nur die Methode, die wir verwenden, die in guten ExperimentierhandbĂŒchern steht - wie sieht ein gutes Experiment aus, wie muss es durchgefĂŒhrt werden? -, sondern vor allem die Art und Weise unseres Denkens. Unser Denken hat nĂ€mlich eine bestimmte Struktur. Wissenschaftliches Denken heißt immer zerlegen, analysieren, fragmentieren, das heißt das Netz, das wir verwenden bei all unseren Entdeckungen, ist fragmentierendes Denken. Nur das, was in dieses Schema hineinpaßt, können wir erfassen.

Besonders schwierig wird es, weil die meisten glauben, sie brauchen kein Netz. Sie betrachten doch die Natur, wie sie ist. Es gibt keine Netze. Das ist so Ă€hnlich, als wenn wir sagen, es gebe keinen blinden Fleck im Auge. Wer hat diesen blinden Fleck in seinem Auge schon gesehen? Niemand, obwohl wir ihn natĂŒrlich haben. Unser ganzes Leben lang haben wir um diesen Fleck herumgedacht. Unsere Bilder hatten niemals Löcher. Das heißt, unser Netz sehen wir nicht, weil wir es immer benĂŒtzen! Was wir stĂ€ndig benĂŒtzen, setzen wir voraus und nehmen dabei an, dass jeder dasselbe sieht, die ungeschmĂ€lerte Wirklichkeit.

Das, was wir Wirklichkeit nennen, ist also das, was sich zwischen uns und der Wirklichkeit abspielt, nachdem dieser Filter passiert wurde. Wir sollten also immer fragen: Welcher Filter wurde verwendet, wenn uns jemand eine Beschreibung der Wirklichkeit vorsetzt. Dieser Filter siebt ĂŒbrigens nicht nur heraus - wie das Netz des Fischers - sondern verĂ€ndert auch die Wirklichkeit. Unsere Wahrnehmung von der Wirklichkeit, auch die wissenschaftliche Wahrnehmung in ihrer verschĂ€rften Form, gleicht mehr einem Fleischwolf. Oben wird die Wirklichkeit hineingestopft und vorne kommen die WĂŒrstchen heraus. Die ganze Welt ist also aus "WĂŒrstchen" zusammengesetzt. Das hat mit der eigentlichen Wirklichkeit nichts mehr zu tun.

 

 

 

 

 

 

Historische FischfanggerÀte

Fragen zu den arktischen Kulturen:

Welche Kategorien von FanggerÀten werden im Vortrag unterschieden?

Welche dieser FanggerĂ€te sind wohl ausschließlich in diesem arktischen Raum zu finden? Warum?

Welche Bedingungen fĂŒr die Herausbildung bestimmter Fischfangmethoden lassen sich unterscheiden?

Fragen zur Aquakultur

Welche Argumente werden fĂŒr positive ökologische Effekte der Aquakultur genannt?

Welche Argumente aus ökologischer/gesundheitlicher Perspektive werden gegenĂŒber der Aquakultur genannt?

Wenn wir die InternetprÀsenz als Indikator anlegen - welche Institutionen beschÀftigen sich besonders intensiv mit Aquakultur? Warum diese?

Seminarthema Aquakultur

(PrÀsentation Stefan/Stefan)

Film: Stichwort Eiweißproduktion fĂŒr die WelternĂ€hrung durch Aquakultur

Referate: verschiedene Formen der Aquakultur (Techwirtschaft, Netzgehege, Einfriedungen in freine GewÀssern, Sea Ranching, Intensivzucht

Fischsong

Filmszene: Entwicklungsprojekt der GTZ in Malawi: Aquakultur zur Selbstversorgung

Gruppenarbeit: Kontroverse Fischwirtschaft versus klassische Landwirtschaft

Szenisches Pro-und-Contra-Spiel Aquakultur versus Landwirtschaft

 

Vorbereitungsfragen zur Geschichte des Fischfangs:

Mitbringen eigener Bilder und Dokumente

Welche Fischfangtechniken waren wohl die frĂŒhesten?

Gibt es Korrespondenzen zwischen frĂŒhen Methoden und den indianischen Methoden, die wir im Vortrag Leopold kennen gelernt haben?

 

Seminarschwerpunkte Geschichte des Fischfangs

1) Altes Ägypten

Reusen, Schleppnetze, Angeln, Körbe u.a. heute bekannte Formen wurden genutzt

2) Fischfang im Mittelalter

Mittelalterlicher Fischteller

 

 

Fischfang im Mittelalter mit Netzen

3) Fischfang im Wurster Land

 

4) Beginn des industriellen Fischfangs.

Reusenarten:

reusenartige FanggerÀte gehören zu den historisch Àltesten, seit der Mittelsteinzeit sind Reusen nachweisbar; reusen sind Fischfangfallen

Einzelformen:

Hame = Schiebenetz

DĂ€nische Allreuse

Mittelreuse

Korbreuse

FlĂŒgelreusen

FischsÀcke

AalsĂ€cke mit Vorraum und FlĂŒgeln

Koppel- oder PĂ€rchenreuse

AalsĂ€cke mit einem FlĂŒgel

 

 

Elemente einer Reuse:

BĂŒgel, Spannleinen; Leitnetz (FlĂŒgel), KehlenschnĂŒre, Kehlen, Fangkammern, Fangkammer

die vorderen Maschen einer Reuse sind eher grobmaschig

Bild eines Reusenfischers vor Darß:

3.6. Ästhetik und Fischfang

Skulpturen aus Strandgut

 

Bei der Arbeit:

 

Zum Schluss hat das Seminar krÀftig aufgerÀumt.